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Bei der Ansprache von Neukundinnen erhalte ich sinngemäß von Geringverdienerinnen manchmal die Antwort: „Bei mir ist eh nichts zu holen“, oder auch: „Ich habe eh nicht viel.“

Dazu sei erst einmal gesagt: Eine gute Finanzberaterin nimmt dir nicht Geld, sondern verhilft dir dabei, besser mit deinem Geld umzugehen, aber auch langfristig Vermögen aufzubauen.

Spätestens wenn wir jedoch bei der Datenaufnahme zu dem Punkt der Lebenshaltungskosten kommen, hat kaum eine Frau ihre Zahlen im Blick. Einen Monat ist es in der Höhe, den anderen in einer anderen – je nachdem, was gerade anfällt oder gewünscht ist. Auf die Frage, welches Budget man sich selbst für die Lebenshaltungskosten zur Verfügung stellt, oder für welche Kategorien (Lebensmittel, Versicherungen, Kleidung, Wohnungseinrichtung) exakt welche Beträge anfallen, fehlt oft die Antwort.

Dabei ist das gute alte Haushaltsbuch UNABDINGBAR, wenn es um einen echten Überblick über die eigenen Finanzen geht. Viele sträuben sich davor, Haushaltsbuch zu führen, da sie glauben, dass Monat für Monat nur die Ausgaben darin zu erfassen sind. Das ist ein großer Irrtum.

Du solltest dein Haushaltsbuch so gestalten, dass es dir einfach mehr Spaß macht, indem Du ebenfalls deine Sparraten mit einbaust, die im Übrigen nicht zu den Ausgaben, sondern zu der Spalte Sparrate/Investment – je nachdem – zählen.

Wer natürlich nur sieht, wohin das Geld immer nur weggeht, kann schnell frustriert werden. Dennoch: Es führt kein Weg an einem Haushaltsbuch vorbei, wenn Du einen echten Überblick über deine Finanzen bekommen möchtest.

Welchen Weg Du dabei gehst, bleibt ganz dir überlassen. Du kannst es über Excel erstellen, dir ein Haushalts-Buch dafür kaufen (s. Amazon) oder das Ganze über Apps wie beispielsweise MoneyCoach oder MoneyControl gestalten. Das Wichtigste dabei ist: Suche dir deine Lieblings-Vorgehensweise dazu aus.

Ich persönlich bin noch ganz klassisch veranlagt und liebe Papier über alles. Zudem bin ich froh, nicht noch mehr an Laptop oder Handy herumtippen zu müssen, wenn es nicht sein muss. Entsprechend führe ich ein schriftliches, analoges Haushaltsbuch auf Papier.

Ein Haushaltsbuch dient nicht nur dazu, einen Überblick zu bekommen, sondern auch Geldfresser aufzuspüren, wie dieses Buch hier bei Amazon beworben wird. Hier mal zehn Euro, da mal fünf Euro, an anderer Stelle 15,- €. Das summiert sich monatlich, jährlich aber vor allem: über JAHRE hinweg.

Der nächste positive Nebeneffekt neben Überblick und Geldfresser aufzuspüren ist: Dein gutes und starkes Gefühl. Sich mit seinen Finanzen zu beschäftigen macht Spaß! Und Du wirst keine Bauchschmerzen mehr haben beim nächsten Kleid, den nächsten Paar Schuhen oder der nächsten Buchlieferung 😉 (um hier nicht allzu sehr in die Frauenklischeekiste zu greifen), die Du dir wünschst, weil Du weisst, was dein Budget im Monat ist.